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Kennenlernspiele für Azubis am ersten Tag: ohne peinliche Fragen

Vier kurze Kennenlernspiele für Azubis am ersten Tag. Mit Regeln, Zeitangaben und Fragen, die Orientierung geben, ohne Privates abzufragen.

Von goScribble EditorialZuletzt aktualisiert 2026-09-30
Zwei Personen sprechen an einem Tisch miteinander

Kennenlernspiele für Azubis am ersten Tag sollten vor allem zwei Dinge leisten: Namen werden vertrauter, und neue Menschen wissen, an wen sie sich mit Fragen wenden können. Persönliche Geheimnisse, laute Auftritte und spontane „lustige Fakten“ sind dafür nicht nötig.

Sag zu Beginn, dass jede Person eine Frage überspringen darf. Begrenze die erste Aktivität auf zehn Minuten und führe danach zum tatsächlichen Tagesablauf zurück.

1. Namenskarte mit Arbeitsfrage (5 Minuten)

Jede Person nennt ihren Namen und ergänzt einen Satz: „Auf diesen Teil der Ausbildung freue ich mich“ oder „Dazu möchte ich heute etwas wissen“. Eine moderierende Person schreibt offene Sachfragen auf und beantwortet sie später gemeinsam. Wer noch keine Antwort hat, darf einfach seinen Namen sagen.

2. Wegweiser zu zweit (8 Minuten)

Je zwei Azubis suchen gemeinsam drei praktische Orte: einen Besprechungsraum, die Stelle für Material und eine Ansprechperson für organisatorische Fragen. Gib ihnen eine kleine Karte oder nenne die Orte mündlich. Danach stellt jedes Duo der Gruppe einen gefundenen Wegweiser vor. Prüfe vorher, welche Bereiche zugänglich sind; Sicherheitshinweise gelten auch beim Spiel.

3. Zwei Fragen, ein Wechsel (10 Minuten)

Paare sprechen jeweils zwei Minuten über neutrale Fragen: „Wie merkst du dir neue Namen?“ und „Welche Information würde dir diese Woche helfen?“ Danach wechseln die Paare. Bei einer ungeraden Gruppe bildet die moderierende Person ein Trio. Niemand muss Antworten anderer öffentlich wiedergeben.

4. Gemeinsamkeiten ohne Privates (7 Minuten)

Kleine Gruppen sammeln drei Gemeinsamkeiten, die den Arbeitstag betreffen: etwa „Wir kennen das interne Kürzel noch nicht“ oder „Wir wünschen uns eine Übersicht der ersten Woche“. Jede Gruppe nennt einen Punkt. Die Ausbilderin oder der Ausbilder macht daraus eine konkrete nächste Handlung, zum Beispiel ein Glossar oder einen Rundgang.

Was am Ende bleiben sollte

Beende die Runde mit Namen und Kontaktwegen: Wer ist heute erreichbar, wo stehen die nächsten Termine und wie kann jemand später eine Frage stellen? Ein Kennenlernspiel ist gelungen, wenn diese Orientierung leichter fällt – nicht, wenn alle möglichst viel von sich preisgegeben haben.

Für Gruppen, die sich ausschließlich digital treffen, findest du ergänzend virtuelle Kennenlernspiele. Die vier Aktivitäten oben lassen sich im Ausbildungsbetrieb ohne Bildschirm umsetzen.

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